Schwerpunktthema: Inklusion in der Jugendarbeit

Das Wort Inklusion ist seit einigen Jahren in aller Munde, wenn es um die Schule geht. „Inklusion darf aber nicht mit dem Gong der letzten Schulstunde aufhören.“ Das sagen die Katholischen Jugendwerke im Rhein-Kreis Neuss. Sie wollen sich dem Thema Inklusion in der Jugendarbeit widmen.

„Auch in der Kinder- und Jugendarbeit – etwa in Kirchengemeinden, Verbänden oder offenen Einrichtungen – können Behinderungen dazu führen, dass nicht alle Kinder und Jugendlichen an den Angeboten teilnehmen können. Besonders tragisch ist das mit Blick auf die spirituellen Bedürfnisse von behinderten Menschen“, sagt der Vorsitzende des Vereins, Thomas Kaumanns. Die Katholischen Jugendwerke haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Gedanken der Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit zu verbreiten. Das gilt vor allem für kirchliche Träger und Anbieter, soll aber auch darüber hinaus Wirkung entfalten.

In einem ersten Schritt wurden zahlreiche Akteure der kirchlichen Jugendarbeit befragt, wie es in ihrem Tätigkeitsfeld um die Inklusion steht. Auf Grundlage dieser Analyse sollen demnächst konkrete Projekte folgen.

Damit richten die Katholischen Jugendwerke ihre inhaltliche Arbeit neu aus. Bis zum Sommer 2013 waren sie Träger von diversen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. Deren Trägerschaft liegt nun bei der Katholischen Jugendagentur Düsseldorf gGmbH, deren Mitgesellschafter die Katholischen Jugendwerke sind. In Zukunft wollen sie vor allem Projekte vor Ort anstoßen und begleiten.

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